»Eins + eins ist eins zwei.
Zwei ist eins zwei. - Das ist meine Urthese für alle Gesetze, die bei mir mathematisch durchlaufen.
Ich schreibe mathematische Literatur und mathematische Musik.«
HANNE DARBOVEN
Willkommen bei der Hanne Darboven Stiftung
Hanne Darboven hat die nach ihr benannte Stiftung im Jahr 2000 gegründet. Sitz der Stiftung ist Hamburg. Die Werke Hanne Darbovens nehmen in der Kunst der Gegenwart national und international eine herausragende Stellung ein. Hanne Darbovens anspruchsvolles Werk lässt sich mit herkömmlichen Begriffen näherungsweise als künstlerisches Schreibwerk, als bildende Kunst und als minimalistische musikalische Kompositionsarbeit bezeichnen. Anliegen der Stiftung ist es, dieses mannigfache Schaffen zu bewahren und der interessierten Öffentlichkeit zugänglich zu machen. Die Hanne Darboven Stiftung engagiert sich auch darüber hinaus für zeitgenössische Kunst. Ausgehend von dem Beitrag, den Hanne Darboven zur Kunst des 20. und 21. Jahrhunderts geleistet hat, unterstützt sie junge Nachwuchskünstler.
Vorschau
Aktuell
Ausstellung
A Matter of Perspective
Lechner Museum Ingolstadt
19. Oktober 2025–12. April 2026
In der zweiten Hälfte des Jubiläumsjahres „Alf Lechner 100“ stellt das Lechner Museum Ingolstadt Alf Lechners Werk in den Kontext internationaler Positionen. Hierfür rücken wir die ästhetische und gesellschaftliche Dimension von Material ins Zentrum und laden dazu ein, Kunst im Spannungsfeld von Formgebung, Produktion und Materie zu betrachten. Mit Arbeiten von Phyllida Barlow, Robert Morris, Riki Mijling, Fred Sandback, Hanne Darboven, Gary Kuehn, Charlotte Posenenske, Reiner Ruthenbeck, Barry Le Va, Dadamaino, Carl Andre, Agnes Martin, Richard Serra, Imi Knoebel, Franz Erhard Walther, Eduardo Chillida, Donald Judd, Nasreen Mohamedi – und Alf Lechner.
Sammlungspräsentation
Collection Display: Modern and Contemporary Art, Leeum Museum of Art, Seoul
seit 27. Februar 2025
Die moderne und zeitgenössische Kunstsammlung des Leeum Museum of Art, die den Fluss der internationalen Kunst aus Korea in andere asiatische und westliche Regionen der Welt umfasst, spiegelt das langjährige Engagement und die Leidenschaft der Samsung Foundation of Culture für die Förderung und Unterstützung der Kunst und Kultur der globalen Gemeinschaft wider. Anlässlich des 60. Jahrestages ihrer Gründung präsentiert die Samsung Foundation of Culture im Jahr 2025 eine Sonderausstellung, die die moderne Kunstsammlung des Leeum aus einer neuen Perspektive beleuchtet.
Anstatt bekannte Werke aus der Sammlung des Museums in den Vordergrund zu stellen, konzentriert sich diese Ausstellung auf bisher nicht gezeigte und selten gezeigte Werke sowie auf Neuerwerbungen, um den künstlerischen Dialog mit Reflexionen über die zeitgenössischen künstlerischen Entwicklungen zu bereichern. Statt einer chronologischen oder thematischen Struktur zu folgen, setzt die Ausstellung auf visuelle und konzeptionelle Gegenüberstellungen, die den Besucher dazu anregen, neue Verbindungen zwischen den Kunstwerken zu entdecken und sich auf eine vielschichtige, nicht-lineare Kunsterfahrung einzulassen.
Sammlungspräsentation
Zerreißprobe. Kunst zwischen Politik und Gesellschaft, Sammlung der Nationalgalerie 1945 – 2000, 18. November 2023 – 25. April 2027, Neue Nationalgalerie, Berlin
Die Kunst der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts ist durch eine Vielfalt an Materialien, Medien und Methoden bestimmt. Gleichzeitig stand kaum eine Ära so unter dem Zeichen von Teilung und Zerrissenheit aber auch Erneuerung: „Zerreißprobe. Kunst zwischen Politik und Gesellschaft“ heißt diese Sammlungspräsentation der Neuen Nationalgalerie zur Kunst nach 1945 bis zur Jahrtausendwende.
Die Ausstellung zeigt Gemälde, Objekte, Fotografien und Videoarbeiten aus der Bundesrepublik und der DDR, Westeuropa und den USA sowie künstlerische Entwicklungen aus den ehemaligen sozialistischen Staaten. Zu sehen sind Werke des Informel, der US-amerikanischen Farbfeldmalerei, des Realismus der 1970er-Jahre, der Pop- und Minimal Art ebenso wie der Konzeptkunst von Künstler*innen wie Marina Abramović, Joseph Beuys, Francis Bacon, Lee Bontecou, Hanne Darboven, Rebecca Horn, Valie Export, Wolfgang Mattheuer, Louise Nevelson, Bridget Riley, Pippilotti Rist oder Andy Warhol. Ergänzt wird die Präsentation schlaglichtartig um Werke von Künstlerinnen wie Kiki Kogelnik oder Ewa Partum, die bisher nicht in der Sammlung der Nationalgalerie vertreten sind.


